Einige von euch haben ja schon mitbekommen, dass ich die letzten Tage viel in den Bergen unterwegs war.

Was ich dort gemacht habe, sowie ein passendes Rezept für Unterwegs, erfährt ihr in meinem heutigen Beitrag.

Neben meiner Leidenschaft, dem Kochen, bin ich auch sehr gerne in der Natur unterwegs. Einerseits wegen der vielen Kräutern die mich als Kräuterpädagogin immer faszinieren, andererseits wegen den vielen schönen Bergen die wir in Tirol vor der Nase haben.

Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehört für mich Bewegung, frische Luft und Sport einfach dazu. So zieht es mich immer nach draußen, wo ich frische Kräuter für meine Rezepte sammle oder einfach die Natur mit all ihrer Schönheit genieße und wo ich super abschalten kann.

In den letzten Tagen war ich für eine neue Ausbildung im Karwendelgebirge unterwegs und habe den ersten Teil zum Bergwanderführer absolviert.

Wir haben so viele tolle Sachen gelernt, von Karten lesen und „navigieren“ in den Bergen bis hin zur Ersten Hilfe bei Unfällen. Auch das sichere Bewegen in den Bergen und der achtsame Umgang mit der Natur wurde noch ein wenig geschärft.

Ich bilde mich sehr gerne weiter und habe mich bei meiner jetzigen Ausbildung bewusst für den Bergwanderführer entschieden. Mit der abgeschlossenen Ausbildung habe ich dann die Möglichkeit mein Wissen über die Wildkräuter in Form von Kräuterwanderungen weiter zu geben und darf mich auch mit Gruppen in den Bergen bewegen.
Außerdem lerne ich sehr viel über das Wandern in den Bergen mit allem was so dazugehört, was mir sehr viel Freude bereitet und mich schon lange Interessiert.

Wenn ihr Fragen zu meiner Ausbildung habt könnt ihr sie mir gerne jederzeit stellen.
Im Jänner beginnt dann der 2. Teil und wenn alles gut läuft habe ich die Ausbildung im Mai abgeschlossen.
Das heißt jetzt schon ganz fest die Daumen drücken und brav lernen.

Wenn ihr auch so gern in den Bergen unterwegs seid, dann eignet sich mein heutiges Rezept perfekt dafür. Es geht super einfach, kommt ohne Industriezucker aus und kann perfekt unterwegs mitgenommen werden.

Die Kekse sind im Handumdrehen zubereitet. Daher eignen sie sich auch super als schnelles Frühstück vor der Arbeit, oder können einfach in die Arbeit mitgenommen werden und dort als Snack für Zwischendurch dienen.

P.S.: Ein paar wissenswerte Tipps über den Hafer sowie ein weiteres Rezept damit könnt ihr bei meinem Knuspermüsli Rezept nachlesen.

Alles Liebe und genießt die Natur.

Blaubeer Haferkekse

Zutaten: (ca. 10 Stück)

1 Banane (geschält)

50 g Haferflocken (Kleinblatt)

1 EL Nussmus (z.B.: Mandelmus)

1 EL getrocknete Blaubeeren

1 EL gehackte Cashewkerne

½ EL Amaranthpops

1 TL Leinsamen (geschrotet)

Zimt, 1 pr. Salz, etwas Wasser

Zubereitung

Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und alle weiteren Zutaten dazugeben, bis ein dicker Brei entsteht. (Wenn nötig etwas Wasser dazugeben.)

Ein mit Backpapier belegtes Blech vorbereiten und je einen Esslöffel der Masse draufgeben. Mit nassen Händen ein wenig flach drücken.

Ich habe einen Teil der Kekse noch mit Amaranthpops bestreut und sie dann bei 180°C für ca. 20 Minuten in den Ofen gegeben.

Die Kekses ein wenig abkühlen lassen und innerhalb der nächsten Tage genießen.

Bei diesem Rezept könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen. Durch Zugabe verschiedener Nüsse (oder Nussmus) und Samen kann das Rezept ganz einfach nach euren Vorlieben abgewandelt werden.
Auch die Blaubeeren können durch Cranberrys, Rosinen oder Co ausgetauscht werden.

So kann jeder von euch seine eigenen Haferkekse kreieren und das verwenden, was euch schmeckt oder gerade zu Hause ist.

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken!
eure Stefanie
von kitchen-corner

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