In meinem letzten Post habe ich euch schon erzählt, wie sehr ich den Frühling mit all seinen Kräutern liebe und euch gezeigt, wie schnell und einfach ihr eure eigene Wildkräuterwürzpaste herstellen könnt.
So entstand nach meinem letzten Kräuterspatziergang das heutiges Rezept für diesen leckeren Smoothie.
Durch all seine gesunden und leckeren Zutaten strotzt er nur so vor Vitaminen (vor allem Vitamin C) und versorgt euch mit dem extra Energiekick aus Wildkräutern und Datteln.

Das Vitamin C im Smoothie kommt nicht nur aus der Zitrone, sondern  auch aus den verschiedenen Kräutern wie zum Beispiel aus dem Scharbockskraut und der Brennnessel, die verglichen mit Zitronen sogar mehr davon besitzen.

Diese 2 Wildkräuter möchte ich euch, bevor es zum Rezept geht, gerne etwas näher vorstellen. Sie eignen sich perfekt für das heutige Smoothie Rezept. Ihr könnt dafür natürlich jedes Wildkraut nehmen das euch schmeckt. (und ihr auch sicher bestimmen könnt!)

(Tipps zu Kräutersammeln findest du übrigens in diesem Beitrag: www.kitchen-corner.at/wildkräuter

Da das Scharbockskraut jetzt Saison hat und zusammen mit der Brennnessel momentan zu meinen meist verwendeten Wildkräutern zählt, erzähle ich euch heute in ein paar kurzen Sätzen etwas zu diesen beiden Kräutern. Und dann geht es schon zum einfachen Rezept, bei dem sich nachmachen auf alle Fälle Lohnt!
Denn der Smoothie ist einfach, super lecker, gesund und versorgt euch mit vielen Vitaminen und guten Nährstoffen. Außerdem bekommt ihr den extra Energiekick um zum Beispiel perfekt in den Tag zu starten.

 

Brennnessel :

Diese Pflanze kennt so gut wie jeder, denn wer musste in seiner Kindheit nicht einmal eine Mutprobe bestehen und eine Brennnessel berühren?
Die Brennhaare sind übrigens ein gutes Erkennungsmerkmal dieser Pflanze und sind für das „brennende“ Gefühl auf der Haut verantwortlich.

Sie strotzt gerade so vor guten Inhaltsstoffen wie unteranderem Eisen, Kieselsäure, Silizium, Magnesium und dem Vitamin C.
Sehr gerne wird die Brennnessel im Frühjahr vor allem bei Entschlackungskuren verwendet, da sie harntreibend und entwässernd wirkt.
Außerdem ist sie super für die Haut, Haare und Nägeln, sowie alles was mit unserem Blut zu tun hat.

Man kann von der Pflanze alles verwenden. Die Blätter eignen sich perfekt für Tees, Smoothie, Pesto und CO. Die Samen sind eine gute Eiweißquelle und schmecken sehr lecker als Salattopping.

Auch die Wurzeln kann man verwenden, um zum Beispiel eine Essenz gegen Haarausfall herzustellen.

 

Scharbockskraut:

Eines der ersten Frühlingsboten das feuchte Plätze wie Laubwälder und Wasserufer bevorzugt.

Gerade nach den kalten Wintermonaten sehnt sich unser Körper wieder nach frischem Grün und Vitaminen. Dafür ist das Scharbockskraut perfekt, denn es besitzt super viel Vitamin C und wurde früher bei Skorbut (Krankheit durch Vitamin C Mangel) genommen.

Das Scharbockskraut gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse. Sobald sich die Blüten bei der Pflanze bilden soll sie nicht mehr verzehrt werden. Ab diesen Zeitpunkt bildet sich der giftige Inhaltstoff namens Protoanemonin, weshalb sie nicht mehr verspeist werden soll.

Bis zu diesem Zeitpunkt kann man des Kraut aber perfekt verwenden.
Wie wärs zum Beispiel in einem bunten Salat mit Wildkräutern oder in einem Kräuteraufstrich? Egal wofür ihr euch entscheidet, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Neben der Brennnessel und den Scharbockskraut könnt ihr auch Kräuter wie Löwenzahn, Schafgarbe, Giersch, Spitzwegerich, usw. für den Wildkräutersmoothie verwenden.

Wildkräutersmoothie

Zutaten für 2 Personen:

1 Apfel

Saft einer Zitrone

1 kleine Handvoll Wildkräuter (siehe oben)

500 ml Wasser

4-6 Datteln (alternativ 1 Banane)

Etwas Zimt

Etwas frische Zitronenmelisse (optional)

Leinöl (optional, aber super Omega 3 Lieferant)

Zubereitung

Den Apfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und in einen leistungsstarken Standmixer geben.
Die Kräuter ebenso waschen und mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Den Standmixer einschalten. Sobald ein cremig grüner Saft entsteht in ein Glas füllen und genießen.

Wer will kann ihn noch mit ein paar Blüten garnieren und etwas Zimt sowie Leinöl verfeinern.

Lasst es euch schmecken

Eure Stefanie von kitchen-corner

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