Egal um welches Menü es sich handelt, den krönenden Abschluss muss einfach ein leckerer Nachtisch machen. Ich glaub da ist jeder meiner Meinung. Ein leckerer süßer Nachtisch hat immer noch Platz und wird von so gut wie niemanden verweigert.

Vor allem wenn er, so wie bei meinem heutigen Nachtisch, auch noch ganz ohne industriellen Zucker auskommt.

Ich habe den klassischen Bratapfel aufgemotzt und ihn in eine milchfreie (vegane) Variante ohne Butter und mit einer vegane Vanillepuddingsauce verwandelt.

Mit dabei sind leckere Cranberrys (oder Preiselbeeren) die unsere Blase stärken und voller Vitamine stecken. Die Fülle wurde mit Mandelsplittern und Rumrosinen verfeinert.
Das mit den Rosinen ist ja so ein Thema, entweder mag man sie, oder eben nicht. Ich gehör definitiv zu den Rosinenliebhabern und möchte nicht auf sie verzichten, aber für alle die sie nicht mögen, keine Sorge, ihr dürft sie auch weglassen.
Außerdem habe ich noch einen Holunder Muttersaft verwendet, der super für unser Immunsystem ist.  (alternativ zum Holundersaft könnt ihr auch einen Preiselbeersaft, Orangensaft, oder einen Saft nach euern belieben verwenden)

So habe ich aus einem herkömmlichen Bratapfel ein kleine Vitaminbombe für unser Immunsystem gezaubert. Perfekt für die kalte Jahreszeit.

Für die Sauce habe ich noch ein gutes Bio Vanillepuddingpulver (mit echter Bourbon Vanille) gekauft und den Pudding mit einer Pflanzenmilch zubereitet.

Bratapfel gehört für mich im Winter einfach dazu. Deshalb schließt mein heutiges Bratapfelrezept mit Vanillesauce und frischen Cranberrys mein leckeres veganes Weihnachtsmenü ab.

Den Start meines Festtagsmenüs machte die Bananen-Kokossuppe gefolgt mit einem falschen Braten mit winterlichem Rotkraut, selbstgemachten Kürbisgnocchi und einer Steinpilz-Zwiebelsauce.

Den Abschluss macht jetzt mein köstlicher warmer Bratapfel.

Viel Spaß mit meinem Rezept und lasst es euch schmecken.
Ich wünsch euch viel Freude mit meinem Menü und eine schöne besinnliche Weihnachtszeit.

Bratapfel

Zutaten für 3 Stück

3 Äpfel (Boskop)

50g gemahlene Haselnüsse

30g Rosinen (wer keine mag darf sie auch weglassen)

2cl Rum

2 EL Mandelsplitter

40g Haferflocken

100ml Saft (ich habe einen Holunder Muttersaft ohne Zucker verwendet)

Kokosöl, Lebkuchengewürz, Zimt

Zucker nach Bedarf (z.B.: Kokosblütenzucker oder Ahornsirup)

 

Außerdem:

250g Cranberrys (alternativ Preiselbeeren)

½ Pack. Vanillepuddingpulver

500 ml Pflanzendrink (Milch)

Kokosblütenzucker (oder Birkenzucker,..) nach Bedarf

Zubereitung

Zuerst werden die Rosinen in etwas Wasser und Rum eingeweicht.

Für das Cranberry Püree die Beeren waschen und in einem Topf mit etwas Wasser köcheln lassen und anschießend pürieren. Nach Bedarf mit ein wenig Kokosblütenzucker süßen.

1EL Kokosöl in einem Topf schmelzen, die Nüsse sowie die Haferflocken dazugeben und gut rühren.
Das Ganze mit dem (Holunder)- Saft aufgießen und das Lebkuchengewürz sowie sie Rosinen (ohne Wasser) dazugeben.
Die Hälfte des Cranberry Breies dazugeben und alles gut durchmischen. Nach Bedarf mit einem Süßungsmittel euer Wahl abschmecken.

Die Äpfel vorbereiten: Dafür den Deckel abschneiden, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel ein wenig aushöhlen. (Damit mehr Fülle Platz hat) Ich habe die Apfelreste (außer das Kerngehäuse) kleingeschnitten und unter die Fülle gemischt.

Die Äpfel in eine mit Kokosöl eingefettete Auflaufform geben und mit der leckeren Nuss-Haferflockenmasse füllen.

Die gefüllten Äpfel in das vorgeheizte Backrohr geben und es bei 150°C ca. 40min backen.
Ich gebe immer ein wenig Wasser in die Auflaufform. Wenn die Hälfte der Backzeit um ist, die Apfeldeckel auf den gefüllten Bratapfel geben und bis zum Schluss mitbacken.

In der Zwischenzeit kann die Vanillesauce nach Packungsanleitung zubereitet werden.

Den fertigen, noch warmen Bratapfel auf den Vanillespiegel setzen und mit dem restlichen Cranberrybrei verzieren. Alles mit ein wenig Zimt und Staubzucker bestreuen und in Ruhe genießen.

Ich wünsche euch ein gutes Gelingen
eure Stefanie
von kitchen-corner

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