So schnell vergeht die Zeit…

Kaum zu glauben, aber heute wird mein Blog schon ein halbes Jahr alt und ich habe was besonderes für euch vorbereitet.

Auch wenn es erst ein halber Geburtstag ist, ohne Kuchen kann man so einen Anlass doch nicht feiern oder?

Könnt ihr euch noch an meinen aller ersten Post auf den Blog erinnern? Ich weiß es noch als wär es gestern gewesen. Bei diesem Rezept habe ich mir besonders viele Gedanken gemacht und mich für eine Rohnensuppe entschieden.
Passend zu meinem Logo.

Und wie sollte es sonst sein, heute gibt es zum Halbjährigen wieder was mit Rohnen (Rote Beete).
Da ich das Gemüse so liebe und es gerade Hochsaison hat, hielt ich es für eine spannende Idee, ein süßes Rezept mit Rohnen zu machen.

Jetzt werden sich die ersten fragen?!? Was? Einen Kuchen mit Rote Beete?

Ja genau! Ich war nach meinem spannenden Versuch einen Kuchen damit zu kreieren selbst erstaunt, wie lecker und saftig sowas sein kann. Und ich bin richtig stolz auf mich, dass das so gut geklappt hat.

Für dieses Rezept hatte ich hohe Ansprüche und viele Ideen, die ich versuchte alle in diesem Rezept zu verwirklichen.

Mein Plan war es einen Kuchen zu kreieren der für jedermann geeignet ist, egal welche Allergien, Unverträglichkeiten oder Ernährungsweisen bestehen.

Es hat geklappt und es entstand ein glutenfreier, veganer ( ohne Milch, Butter oder Eier) Kuchen der auch noch ohne Industriezucker auskommt. Für die Süße habe ich einfach Datteln verwendet und statt dem Ei eine halbe Banane.

Dieser Kuchen ist somit eine kleine leckere Sünde für jeden.

Egal ob als Nachspeise oder am Nachmittag zum Kaffee und Kuchen, egal ob für euch oder euern Besuch, der aus irgend einem Grund auf etwas verzichtet.

P.S.: keine Angst, ein paar durften meinen Kuchen verkosten ohne zu wissen, was sich darin versteckte und wirklich jedem hat er super geschmeckt.

So einfach kann man Gemüse auch jemandem, der es nicht so gerne mag unterjubeln.
Der Brownie eignet sich Perfekt um auch den Kindern das leckere Gemüse schmackhafter zu machen.

Rote Beete sind ja nicht das einzige Gemüse das sich zum backen super eignet. Karotten oder Zucchinikuchen haben bestimmt schon einige von euch einmal gegessen.

So jetzt bin ich schon wieder ein wenig ausgeschweift….

Ich freue mich jedenfalls sehr wenn mein leckerer Brownie auch auf euren Tellern landet und ihr mir Fotos davon sendet oder erzählt wie er euch geschmeckt hat.

Also seid mutig und offen für neues, denn dazu ist dieses Rezept perfekt. Super einfach und super lecker!

Nun wünsch ich euch viel Freude beim Ausprobieren von meinem Brownierezept.

P.S.: Meiner ist leider schon aufgegessen und ich muss ihn unbedingt dieser Tage nochmals machen, da er so gut war und jeder begeistert war, dass für mich nur wenig übrig blieb.

 

weitere Rezepte mit Rohnen:

* Rohnensuppe

* Rote Beete Pesto

* Rote Beete Hummus

Rotebeete Brownie

Zutaten für eine Form (ca.23×15)

250g gekochte Rohnen (Rote Beete)

150g Datteln

100 ml Wasser

4 EL Kakaopulver (schwach entölt)

½ Banane

50g Mandelmehl

40g Mandelsplitter (+ein paar mehr)

1 EL Weinsteinbackpulver

1 pr. Salz

1 TL Zimt

Optional:

40 g Dunkle Schokolade (ich habe eine mit Birkenzucker verwendet)

1 EL Mandelmus

Kakaonibs

Himbeeren (Tk oder frische)

Zubereitung

Zuerst die Datteln mit 100ml Warmen Wasser übergießen und darin etwas einweichen lassen.

Die geschälten und gekochten Rohnen kleinschneiden und mit dem Stabmixer pürieren.

Die ½ Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Madelmehl, Backpulver sowie Kakopulver zu den Rohnenbrei geben.

Die eingeweichten Datteln mit dem Wasser sowie 1 Priese Salz und den Zimt pürieren und ebenfalls zur Masse geben. Alles mit dem Mixer gut vermischen.

Am Schluss noch die geschmolzene Schokolade sowie die Kakaonibs und Mandelsplitter unter die Masse heben.

Eine kleine Auflaufform (ca. 23×15) mit Backpapier auslegen, die Masse hineingeben und mit ein paar Madelsplitter bestreuen.

Das Ganze im Ofen für ca. 25-30 min bei 180°C im Ofen backen.

Gut abkühlen lassen und z.B.: mit Himbeeren und frischer Minze genießen.

(Für Nussallergiker einfach die Mandelsplitter wecklassesn und das Mandelmehl durch Kokosmehl ersetzen.)

 

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

 

Eure Stefanie
von kitchen-corner

Leave a comment