Schön langsam geht der Sommer zu Ende und der Herbst klopft an die Tür.
Vollgepackt mit all seinem leckeren Gemüse wie Kürbis, Kartoffel, Zucchini und meiner geliebten Rote-Beete.

Ich finde es super, dass jede Jahreszeit etwas eigenes mit sich bringt und wir davon profitieren können. So heißt es für mich im Herbst noch die letzten Kräuter für den Winter zu sammeln, Wurzeln für Tinkturen und Cremen zu graben, das ganze Obst zu verarbeiten und auf meinem Feld schön langsam alles abernten, um es winterfit zu machen.

Natürlich liebe ich auch die schönen bunten Farben, die der Herbst mit sich bringt und die geselligen Abende bei einer Tasse Tee und Kastanien.

Da ich gerade viel Gemüse vom Feld geerntet habe und es in der Küche auch mal schnell gehen darf, aber trotzdem lecker und gesund sein soll, gab es diese Woche bei mir Kürbis-Ofengemüse mit Kartoffeln (die übrigens sehr basisch und gut verträglich sind). Natürlich alles Bio und aus Eigenanbau (die beste Belohnung für die Arbeit am Feld) Dazu machte ich mir einen Hummus aus Roter-Beete, bei dem super die wunderschöne, intensive Rotfärbung des Gemüses zum Vorschein kommt. So lecker und einfach kann die vegane Küche sein.

 

Da fällt mir gleich eine schöne Geschichte ein die ich in einem Kräuterbuch gelesen habe, …..

…die Rote-Beete war nicht immer rot sondern früher weiß und unauffällig. Der Mensch hatte der tollen Knolle nie ihre Aufmerksamkeit geschenkt, was die Rote-Beete sehr traurig machte, da sie so viele tolle Inhaltsstoffen zu bieten hat.
Die Götter hatten Mitleid und bewunderten die Knolle, da sie so viel gutes geben wollte. Deshalb schenkten sie ihr die schönste Farbe, die der Herbst zu bieten hat, um richtig aufzufallen und so den Menschen versorgen zu können…

Das war jetzt die Kurzfassung der Geschichte aus dem Buch: 12 Heilpflanzen und ihr Geschichten von Coco Burckhardt

Diese Geschichte hat mir so gut gefallen, dass ich sie euch als Rote-Beete-Fan einfach erzählen musste. Vielleicht konnte ich so ein wenig das Interesse in euch an dieser tollen Pflanze wecken, die trotz ihrer Farbe wieder ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

 

Nun aber genug „gequatscht“
schnappt euch eine Rote-Beete (Rohne) und nichts wie ab in die Küche damit.

Weitere Rezepte mit Rohnen findest du hier.

 

Alles Liebe

Stefanie
von kitchen-corner

Rotebeet Hummus mit Gemüse

Zutaten:

1 Hokkaido Kürbis

Olivenöl

Rosmarin

Salz, Pfeffer, Kurkuma

Kartoffeln (so viel in euren Bauch passen)

 

Für den Hummus:

200g Rote-Beete (gekocht und geschält)

1 Glas Kichererbsen (220g)

2 EL Tahin (Sesammus)

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Korianderkraut

4 EL Wasser

Saft einer ½ Zitrone

Salz, Pfeffer, Kurkuma

Zubereitung

Den Kürbis säubern, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten scheiden.

Den Rosmarin vom Stängel entfernen und ein wenig kleinhacken.
Den Kürbis mit Olivenöl, Rosmarin und den Gewürzen marinieren und auf ein, mit Backpapier belegtes Blech geben. Das Ganze bei 180°C für 30 Minuten in den Ofen schieben.

In der Zwischenzeit können die Kartoffeln gewaschen und in einem Topf mit Wasser aufgestellt werden. So lange leicht kochen bis sie fertig sind. (Tipp: einfach mit einen Messer in die Kartoffel stechen um zu sehen ob sie weich ist)

Für den Hummus die vorgekochte Rote-Beete in kleine Stücke schneiden.
Die Kichererbsen abseihen, mit kaltem Wasser abspülen und alle Zutaten in eine Küchenmaschine oder einen Zerkleinerer geben.
Euer Gerät so lange laufen lassen, bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid. Bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.

Alles gut abschmecken. (Tipp: am nächsten Tag wenn der Humms etwas durchgezogen ist schmeckt er noch besser)

Die Kartoffel und den Kürbis auf Tellern geben und den Hummus dazu genießen.

 

Gutes Gelingen und lasst es euch schmecken.

eure Steffi
von kitchen-corner

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